Traumata führen zu einer neurobiologisch bedingten Stressverarbeitungsstörung. Die erlebten Situationen können von dem Betreffenden nicht nachverarbeitet und abgeschlossen werden und führen in der Folge zu verschiedensten Symptomen und Erkrankungen. In der Traumatherapie geht es zunächst um Stabilisierung des Patienten mit Erarbeitung von Techniken zur Selbstberuhigung und Reorientierung (Stabilisierungsphase). Wenn erforderlich können Traumata in der Traumaexpositionsphase mit unterschiedlichen Techniken (EMDR, Screening, körpertherapeutische Techniken usw.) nachverarbeitet und integriert (Integrationsphase) werden.

Ausführliche Informationen zur Traumatherapie erhalten Sie in dem Artikel „Die Phasen der Traumatherapie“ auf meiner Homepage.

Trauma- und Stabilisierungsgruppe

In Planung ist eine Gruppe mit Seminarcharakter (10 Wochen mit einer Doppelstunde je Woche) – Hilfe zur Selbsthilfe. Hierbei geht es um Vermittlung von Wissen und Erklärungen über Traumatisierung und der resultierenden Symptome und Erkrankungen (Stressverarbeitungsstörung). Techniken zur Selbstberuhigung und Selbststabilisierung werden erarbeitet und eingeübt (Reorientierungstechniken, Stabilisierungstechniken wie hilfreiche Imaginationen, Notfallkoffer usw.). Das „Durcharbeiten“ oder inhaltliche Besprechen der persönlichen Traumata der Patienten ist explizit nicht Inhalt der Gruppe.